Die Diagnose primäres oder sekundäres Lymphödem kann für viele Betroffene – sei es selbst betroffen oder als Angehörige – in jeglichen Lebenssituationen eine grosse Herausforderung darstellen. Die Reise durch das verwirrende Labyrinth von Ärzten, Therapien, das Finden einer guten Therapeutin oder eines guten Therapeuten sowie den individuell passenden Kompressionsstrumpf und die vielen Verhaltensregeln, auf die man mit einem Lymphödem achten sollte, kann besonders zu Beginn der Erkrankung überfordernd sein.
Selbst habe ich erfahren, wie es sich anfühlt, in diesem Labyrinth festzusitzen. Als Betroffene eines sekundären Lymphödems seit 2016 fühlte ich mich zu diesem Zeitpunkt oft allein gelassen. Erst als ich das Leiden akzeptierte und viele Menschen mit ähnlichen Erfahrungen über die Lymphödem Vereinigung Schweiz kennenlernen durfte, wurde mir klar: Es gibt einen Weg aus diesem Labyrinth. Und dieser Weg ist für jede Person individuell.
Mein Ansatz ist es, Betroffene nicht nur emotional zu begleiten, sondern sie auch praktisch zu unterstützen: Ich begleite Sie bei der Arbeitsneuorientierung, helfe bei der Arbeitsplatzerhaltung und zeige Wege auf, wie sich Therapie, Selbstmanagement und Alltag sinnvoll integrieren lassen. Gemeinsam entwickeln wir Lösungen, die es Ihnen ermöglichen, den Alltag mit Lymphödem selbstbestimmt und erfüllend zu gestalten – sei es beruflich oder privat.
